Äpfel

Ich muss mal was über Äpfel schreiben, weil ich jetzt weiß, wie ein großes Ä bei schweizer Tastatur geht. Es liegt auch nahe, weil bei uns überall in der Wohnung dicke, schwere,  saftige, rote Boskopfäpfel herumliegen. Mein Sohn J. war da und er hat so viel im Garten geholfen und viele Äpfel von dem viel zu hohen alten Baum gepflückt. Zum Glück nicht unterbrochen von den Schreien eines Herabstürzenden.

Die Sache mit dem Quittenbrot ist jetzt fertig- einige Gläser Gel’ee und viele Beutel Quittenbrot, nicht ohne von Zeit zu Zeit über den ewigen Bapp zu fluchen.

Morgen fliegt St., der Skulpteur, nach Paris, wo seine Arbeiten auf einer Messe mitten in der Stadt vertreten sind. Wahrscheinlich im „Grand Palais“, da ist Mutter natürlich richtig stolz. Bei dem schönen Wetter, das wir heute haben, wäre ich natürlich auch gerne dort. Was mache ich stattdessen: fahre nach S. auf den Friedhof, kümmere mich in Gedanken, was ich im City Outlet ausstelle, überlege, ob ich Einladungskarten schicke oder nicht und mache mir außerdem immer mehr Sorgen, weil N. täglich mehr hustet und dabei auch täglich nervöser wird. So ist das manchmal, eine richtig lustige Geschichte ist mir heute nicht eingefallen. Dass mein Drucker nicht richtig geht, trägt auch nicht zur Verbesserung der Laune bei und dass mein Verstärker wieder beim Techniker ist, auch nicht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s