Messen

Schreck lass nach, da stehe ich vor einem Heuhaufen, in dem ich die Nadel suche.

Manchmal täuscht man sich ja auch beim „ausixen“. Ich hatte gerade ein Holzbild auseinander gesägt, um es besser in der Ofen zu werfen, als meine Freundin B. mich mit einem Aufschrei bremste.  Ich machte schöne Rahmen um die 2 Teile und verkaufte sie sogar später. Irgendlink hat in seinem Blog den Ausdruck „Überflüssigkeitsbeweis“ gebraucht. So was ist gar nicht so leicht zu machen. Ich denke gerade an die Bilder, die ich in der Prinzhorn- Sammlung gesehen habe: da hat ein Insasse der Psychiatrie jeden Tag das gleiche Motiv gemalt, den Blick aus dem Fenster, ihm war das wichtig und ganz und gar nicht überflüssig, sein Tag wäre nichts gewesen, ohne nicht sein Bild gemalt zu haben.

Heute morgen habe ich  in: Dominik Steiger- mon dieu es geistert und in Elke Erbs Buch Sonanz gelesen. Diese 5- Minuten-Notate, wie Elke sie nennt, beschäftigen sich, wenn ich das richtig verstanden habe, mit unbewusster Wahrnehmung. So was ist echt interessant, würde aber von vielen Leuten als völlig überflüssig eingestuft. Um 7.30 Uhr rappelte der Wecker und versuchte mich Lesende zu wecken und ich habe gedacht: lustig wäre es, wenn ich jetzt einschlafen würde. Und so war es auch, ich habe noch mal kurz und fest geschlafen.

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