Sonntag

Heute ist ein Sonntag, der seinem Namen echt alle Ehre macht. Im Gegensatz zu gestern, wo ich noch einen schlechten Traum hatte, habe ich gut eschlafen und bin erst aufgewacht, als die Sonne ins Fenster schien. Da braucht man echt keinen Urlaub, wenn jetzt noch die Allergie ganz weg wäre, wäre es nicht mehr auszuhalten.

So manche Pläne lassen sich bei dem lahmen Flugverkehr nicht verwirklichen. Na Irgendlink kommt mit seinem Fahrrad schon weg, da bleibt nur zu befürchten, dass starker Verkehr die Luftqualität einschränken könnte. Aber sicher gehen auch viele Flugwillige einfach nach Hause. Uns ist ja auch einmal ein Flug storniert worden, wenn man es nicht gewohnt ist, ist es schon ein blödes Gefühl. Irgendwelche Zufallsorte prägen sich dann ein, irgendwelche total fremden Leute bekommen einen Platz in Deinem Leben, was schon seltsam sein kann. Ich kenne jemand, der von Südafrika kommend in Ägypten festsitzt. Mit Fuß oder Pferd, so wie früher, wäre das Weiterkommen,  glaube ich, unmöglich, allein weil die vielen Herbergen fehlen. Mich erinnert das: wenn man einen Text schreibt  und plötzlich irgendwo anders weiterschreibt, weil der Strich zum Pfeil gesprungen ist.

Ich werde mich jetzt mal mit der optischen Ausgestaltung von Karotten beschäftigen, ich habe sie mal aufgehängt, um die langweilige Anordnung etwas aufzulockern, sie hängen noch ober in meinem Schlafzimmer am der Rollladenstrippe. Ich denke, diese etwas marode Haltung wird den Geschmack nicht beeinflussen. Letzte Woche habe ich sie so lange rumliegen lassen, bis sie nur noch als Suppengrün brauchbar waren. Na ja viele Künstler kennen den Geruch von faulenden Äpfeln. Noch schlimmer war es bei Stenschke, der Stierschädel gemalt hat.

Advertisements

2 Kommentare zu „Sonntag

  1. das ist aber auch ein tolles bild, die karotten an der strippe. auch ein wenig wie die bommeln, die an den kordeln befestigt sind, mit denen manche leute ihre gewaltigen vorhänge vom fenster wegbinden. super. gemüse mit neuen aufgaben. sagt eine karotte zur andern: und was machst du so? ooch, immer das gleiche, meistens suppe. sagt die andre: ich mach jetzt innendesign. echt? yes. genau. aber vielleicht macht die innendesign-karotte irgendwann doch wieder suppe. wenn sie das dann noch kann.

    unten im haus kocht jemand und haut immer den kochlöffel auf den topfrand. das ist ein sehr deutliches geräusch. er (oder sie) muss aber etwas kochen, was ziemlich pampig ist, sonst müsste der löffel nicht so oft auf den topfrand gehauen werden. wahrscheinlich: karottenpamp – oder vorhang-troddel-eintopf.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s