Stil

Ich versuche es noch einmal mit den Überlegungen zur Modernität ins Klare zu kommen. Den 1. Artikel habe ich in den Papierkorb getan.

Ich suche ja oft beim Malen neue Wege und habe keinen einheitlichen Stil. Da kann man dann sagen: du bist eben keine Künstlerin. Nur der, der wie ein Besessener auf einer Masche rumreitet, nur der , der völlig Unerwartetes produziert, ist ein Künstler.

Das stimmt irgendwo, aber…

Manches, was ich so als anerkannte Kunst kennen lerne, zeichnet sich für mich dadurch aus, dass das Vorgehen völlig unverständlich und ein Schlag ins Gesicht eines denkenden Menschen ist.

Nicht dass ich die Arbeiten von Verrückten  oder besser psychisch Kranken oder wie auch immer nicht liebe, ich mag es nur nicht, wenn sich die nach Aufmerksamkeit heischenden Künstler wie Verrückte aufführen. Taumeln sie unter Drogen dahin?

Ich armer Nichtkünstler bin nicht bereit, alle Denkvorgänge über Bord zu werfen, nur um aufzufallen und wegen meiner Novität gelobt zu werden. Das Motto: „je doofer umso lieber “ beeinflusst mich zwar, aber es soll mich nicht beherrschen.

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