Marion

Eben habe ich Marion getroffen. Wer mit uns die Jahre mit Kanufahren, Wettkämpfen, Freihzeiten, Zelten, Kentern usw. mitgemacht hat, weiß, wer gemeint ist. Sie lebt jetzt in der Schweiz, was dazu geführt hat, dass sie sich nur auf schwyzer Dütsch (D. wie schreibt man daas ?) unterhalten hat. Ein kleiner Hinweis auf ihr elegantes Auto mit Züricher Nummer und ihren Ehemann, der gerade irgendwas macht, was ich nicht so gut verstanden habe. Ich kann das gut verstehen: sie ist jetzt eine andere Person als die, die vom Weltmeister der Kanufahrkunst einmal gerettet wurde, als sie kopfunter zwischen 2 Steinen mit dem Boot gehangen hat, die um den Kenterrollenrekord mit mindestens 50 Rollen ohne Paddel gekämpft hatte usw. Da sind mir jetzt noch viele Sachen eingefallen. Ich bitte noch um einige Comments zu dem Thema von den Kennern der Kanuszene.

Bleibt trotzdem die Frage, ob ich nicht auch gemerkt hätte, dass sie nicht mehr dieselbe ist, wenn sie pfälzer Deutsch mit mir gesprochen hätte?

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4 Kommentare zu „Marion

  1. schwiizerdüütsch, würde ich es schreiben. aber das ist eine unverbindliche information. da es ja das schwiizerdüütsch als solches nicht gibt. dafür das züridüütsch, das bärndüütsch, das wolliserdiitsch, das baslerdiitsch, etc.

    deine essenz betreffend ihrer veränderung: hm. ja. wir verändern uns alle. und bleiben doch diesselben. auch als ich noch in der schweiz lebte, traff ich menschen, mit denen ich nach längerem nichtmehrsehen nichts mehr gemeinsam hatte.

    ich hoffe, dass ich niemals auf meinen schweizer besuchen mit meinen leuten deutsch reden werde. das ist schon eher befremdlich.
    tja, jeder das ihre!
    (( und mir das beste 😉 … ))

  2. die marion! auf schwytzerdüüütsch!!!! ich weiß es noch wie heute: CHIPS CHIPS CHIPS in Bingen. Zwischen den Rabatten. Am Ufer. Auf der großen Rheinfahrt.

  3. Wie der Schnabel so waechst. Oft ist es einfacher Situationsbedingt in eine ganz fremde Sprache zu wechseln als zwischen zwei relativ aehnlichen Dialekten wie Saarpfaelzisch und Zueriduetsch hin und her zu wechseln. Kirschpfluecken aus dem Ausdrucksangebot ist vielleicht etwas Gutes. Das geht dann aber in diese Richtung. Die andere Richtung ist es, alles fein sauber voneinander getrennt zu halten. Das ist mehr Aufwand, aber dann klappt das Wechseln.

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