Pausen

In der Schule war mir die Pause immer wichtig, das Drumrum, der Unterricht, weniger. Aber ohne die Anstrengungsphasen z.B. im Sport wären die Pausen nicht so köstlich. Eben war ich im Garten und habe Qigong geübt. Da gab es keine Ruhepausen, sondern Pausen in der Ruhe. Die Ruhe wurde nämlich in bestimmten Abständen vom Getöse des Grasbahnrennens unterbrochen. Umso lauter habe ich dann die Ruhe mit dem Vogelgezwitscher gehört.  Es kommt halt drauf an, auf was man jetzt achtet und was man als Pause einstuft. Ein Wahrnehmungsgesetz, dass man die sog. Negativ- oder die Positivform anschaut. Durch die Konzentration auf eine Form- einen Steinpilz im Wald, trenne ich ihn von seiner Umgebung mit den Augen, um ihn danach wirklich zu trennen und in den Korb zu stecken.Was ist beim Musizieren wichtiger: die Pause oder die Töne. Schöne Töne bewirken herrliche Pausen. In der Malerei genau das selbe. Es muss alles stimmen: Gemeintes und Nichtgemeintes.

 

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