Wetter

Übers Wetter habe ich anscheinend noch nicht geschrieben. Das ist ja auch was, über das der feine Mensch sich nicht unterhält, wie man mir sagte. Gestern war es krass. H. hat mir Bohnen aus dem Garten versprochen, die Sonne scheint hell und leuchtend, ich will aus dem Haus, um auf den Hof zu fahren, da regnet es mit Hagelkörnern vermischt wie aus Eimern ausgeschüttet. Eine halbe Stunde später: wir fahren hoch, H. leiht mir ein Paar Stiefel- zum Glück- und ich pflücke mir frische grüne Bohnen, die heute im Topf landen.  Ich habe auch bei SS geklingelt, sie hat auch gehört und geöffnet. Es ist zum einen  schon verwunderlich, dass jemand, den man sich in der Schweiz lebend vorstellt, jetzt einfach hier bei uns wohnt. Zum anderen, dass man das Gefühl hat wegen der Internetschreiberei jemand schon gut zu kennen und mit ihm vertraut zu sein, dass man mit diesem von Angesicht zu Angesicht doch das Gefühl hat, nochmals Freundschaft schließen zu müssen. Zwei Freundschaften zu einer Person! Für Freundschaften muss dann auch das eine oder andere mal zusammen machen, na ja, man wird sehen- die Zeit ist ja meist schon verplant. Da fällt mir ein, dass ich jetzt erstmal im Garten mähen muss, dann im Keller an der Aktion arbeiten: „das hier muss jetzt mal weg!“

Ich fürchte, ich nehme mir zu viel vor- jetzt hatte ich noch ein Druckwochenende im Kopf und Treibarbeit mit den alten Kupferplatten und der rückgenässte Ton ist auch noch nicht alle und wer malt dann die Superbilder? Von meiner chaotischen Haushaltung will ich gar nicht sprechen, da ist auch noch Blei für Bleigüsse da.

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