Adressen

Gerade habe ich unser Adressbuch neu abgeschrieben. Im Laufe der Jahre sammeln sich da so viel Krankenhaustelefonnummern und Notizen, die man nicht vergessen wollte, an, dass man schier den Überblick verliert. Das Neue ist schön rot, damit man es besser sichtet, allerdings kleiner, was bei meiner Augenverschlechterung nicht so richtig gut ist. Es ist mir aufgefallen, wie viele Adressen mir gar nicht mehr gut von der Hand gehen, weil man so selten per Post schreibt und sich mit Emails zufrieden gibt. Das Telefonieren wird auch erleichtert, weil so viele Namen einfach nur angeklickt werden, man die Nummer weder raussuchen noch eingeben muss. Ich muss gestehen, dass Namen und Telefonnummern drin standen, von denen ich gar nicht mehr wusste, warum ich sie notiert habe. So viel hat sich geändert: vor etwa 3 Jahren bekamen wir nur 3 Sender im TV und haben öfter geschaut und weniger umgeschaltet als jetzt. Oft denke ich: um Himmels willen, nicht schon wieder!!!

Vielleicht ist ja ein Kinobesuch interessanter, müssten wir aber erstmal probieren. Wenn ich denke, wie wir früher erst mal 3 Kilometer bis zum nächsten Kino gelaufen sind und einmal umkehren musste, weil einer aus der Gruppe so blöd war, zu sagen, dass er noch nicht 14 Jahre alt war. Es war ein großer Ärger,  deswegen auch noch im Kopf. Die Sensation, wenn jemand uns besuchte, der ein Auto hatte! Na usw. die größte Veränderung ist schon mit den Komputern gekommen und ich weiß immer noch nicht, wie das funktioniert. Aber ins Bett sollte ich jetzt wirklich gehen, da es gleich morgen ist, warum trödelt man (irgendlink schrieb auch davon und viele comments und Blogartikel werden in der Nacht geschrieben) nur so rum, bis man sich endlich ins Bett legt und vielleicht gerade deswegen schlecht schlafen kann.

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3 Kommentare zu „Adressen

  1. ach, papieradressbücher … ja, von denen liegen bei mir auch noch ein paar rum, die ich einfach nicht wegschmeissen kann. auch wenn da adressen von menschen drin sind, die ich seit jahren aus den augen verloren habe. aber an sie denken, ist immer wieder schön. wie an dünnen fäden sind alle menschen, die ich je kannte, mit mir verbunden.

    da kommt mir der gedanke, in wie vielen adressbüchern ich wohl drin stehe.

    bei mir steht alles im iPhone, gesichert im rechner. ohne strom also kein zugang. ein wenig beklemmend ist das eigentlich schon, wenn ich mir das so überlege. früher nach papierverzeichnis und vor iPhone hatte ich eine worddatei, die ich regelmässig geupdatet habe. ausgedruckt (ganz klein) und in den papiernen kalender geklebt hatte ich immer alle und alles dabei.

    andere zeiten kommen immer. und ein bisschen tut neues immer weh und ein bisschen trauere ich altem immer nach. aber auch das neue ist einmal alltag und später gar alt …

  2. ich habe auch noch einige alte, denke: wer weiß, da steht vielleicht was, was ich noch brauche. An Handynotizen habe ich mich noch nicht gewöhnt, nehme es mehr zum telefonieren. Erst den Komputer hochladen, bis ich telefonieren kann, kommt mir auch fremd vor.

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