Gedichte

„Wenn ich Gedichte schreibe, fühle ich mich deutlicher am Leben. Ich vergewissere mich der Wirklichkeit, indem ich sie zur Sprache bringe.”
Das ist ein Zitat von Rainer Malkowski, über den ich gerade Infos suche. Wenn ich über Wahrnehmung nachdenke, kommen mir ähnliche Gedanken. Was man sieht, und versucht es in gewisser Weise zum Ausdruck zu bringen, hat einen anderen Stellenwert als das, was man so sieht, ohne weiter drüber nachzudenken, oder es mit Zeichenstift oder Worten oder Musik auszudrücken.
Das ist ja alles schon furchtbar lange bekannt, aber trotzdem immer wieder interessant.
Bei mir ist ja das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr lückenfrei und ich frage mich, wann ich mal auf einem Parkplatz stehe und mein Auto nicht mehr finde. Jeden Tag sollte ich ein Gedicht lernen, abehr es fehlt mir an Energie, ich bin schon froh, wenn mir mal wieder eine Spanischvokabel einfällt. Diese Arbeit mit dem Katalog für die Kuvausstellung kann ich nicht mehr so ernst nehmen. Was ich auch mache, es wird furchtbar aussehen. So was kann einem auch nervös machen. Woran kann das liegen?

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3 Kommentare zu „Gedichte

  1. du kannst ja das layout outsourcen – was den katalog betrifft. aber das mit dem nicht-ernst-nehmen-können dieser aufgabe hat natürlich weiterreichende aspekte 🙂

    das gedicht-zitat und deine gedanken dazu kommen mir vertraut vor und das mit dem parkplatzproblem auch. obwohl ich jünger als du bin … manchmal suche ich im ersten moment (nur ganz kurz) noch nach meinem alten auto und dann grins ich mir eins … 🙂

  2. Also das war so, 3 Listen mit unterschiedlicher Anordnung von 44 Leuten… wen hast Du vergessen? Welches Foto gehört zu welchem Namen? Was ist outsourcen? usw….da wäre noch viel zu knoddeln, aber ich denke inzwischen, es könnte schlimmer sein… ich meine den Katalog.

  3. Du musst ja nicht direkt mit Gedichten anfangen. Vokabeln wären schon ein Anfang. Oder eben immer nur eine Strophe. Deine Gedächtnisleistung wird sich dabei sehr schnell verbessern. Du wirst dich wundern, liebe Blinky.

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