Schlafende Worte

Ich war in einer Ausstellung, wo Teile von Buchstabenkästen gezeigt wurden aus der Zeit, da man die Worte mit Bleiklötzchen zusammensetzte. Ich dachte: da liegen sie so friedlich beieinander, als ob sie kein Wässerchen trüben könnten, in den Startlöchern für Druckerei und haben nix mehr zu sagen außer: schaut mal, wie schön wir sind…
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5 Kommentare zu „Schlafende Worte

  1. oooh, jungfräulich liegen sie da. dabei können sie sooo viel, wie auch sherry schreibt. danke für die bilder … musste grad an die bibliothekstüre in berlin denken, mit den vielen Aaaa (auch gestern gebloggt).
    mächtige zeichen!

  2. und heute – im digitaldruck – zack zack.

    oder auch: der setzer, der vielleicht große mühe aufbringt, einen text zu setzen, der diese mühe gar nicht wert ist, könnte der setzer denken…

    schön fotos!

  3. Das ist ja oft so, dass der handwerkliche Teil der Arbeit im Missverhältnis zum kreativen Anteil steht. Beim Übersetzen fragt man sich ja auch sicher oft: wozu quäle ich mich hier ab, mit 3 Worten wäre es gesagt gewesen. Wenn „Künstler“ in festgefahrenen Gleisen sich bewegen… na ja.. ist mir nur so durch den Kopf gegangen, nachdem ich gesehen habe, was eine gewisse Künstlergruppe wieder mal auf Holzwände gepinselt hat- ujuijuijuijui würde mein Enkel sagen.

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