Was machen die Schafe?

Ja, ich habe sie wieder getroffen, die Kleinen sind jetzt heller im Fell, größer, trinken noch Muttermilch, aber fressen auch schon Gras, sie plärren laut und durchdringend MÄÄHHH, sie genießen das Zusammensein in der Gruppe und interessieren sich sogar für ältere fotografierende Damen. Die Mütter, die schon geschoren sind, frieren jetzt zur Zeit der Schafskälte.
Siebenschläfer ist morgen, da soll das Wetter dann so bleiben für den Rest des Sommers. Gestern war es mir nach dem Freibad etwas kalt, es hat gedauert, bis sich Füße und Hände wieder normal angefühlt haben.
Aber über das Wetter braucht man echt nicht zu bloggen. Mein Antrieb war, dass ich etwas neidisch auf die Schafe war, wie ich sie gutgelaunt auf der Wiese habe fressen sehen, blöken hören konnte. Ich dachte, sie haben es echt gut. Alles, was sie brauchen, wächst um sie herum, sie brauchen sich nur zu bücken. Warum können nicht alle Tiere es wenigstens zeitweise richtig gut haben? Schon beim Ausdruck „Fleischindustrie“ geht es oft um die Fähigkeit, Ungerechtigkeiten verdrängen zu können. Die niedrigen Preise sind dann auch noch durch die Dumpinglöhne bei der Fleischverarbeitung möglich. Wobei man auf Umwegen wieder mal bei der „Gier“ ist.
schafkl

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