Foto

Ach Fotoapparat, du unbekanntes Wesen! Jetzt habe ich mich doch schon oft mit Dir beschäftigt, aber immer wieder habe ich das Gefühl, eine Blackbox vor mir zu haben. Mein 1. Apparat, die Box, und meine Hasselblad sehen ja auch so aus.
Ich nutze bei meiner Digicanon 2 Objektive: ein 35 1:1,4 L, das mir teuer zu stehen kam und ein altes Planar 1,4 85, das natürlich nicht automatisch läuft. Ich dachte, dann musst du halt die Entfernung schätzen und die Zeit auch. Leichter gesagt, als getan. Ich habe schon so schöne Portraits damit gemacht, schließlich ist auch ein Portraitobjektiv. Und etwas Unschärfe, weil nicht genau fokussiert, schadet da meist auch nicht. Heute im Garten, ich will blaue Blumen fotografieren, verschätze ich mich erstmal mit der Zeit, habe schließlich keine Geduld mehr und hole schließlich das 35er, damit ich etwas von dem Blau sehe, fotografiere dann schnell noch einige Steinschildkröten, die auf der Mauer rumlaufen. Jetzt hole ich für die Schildkröten auch noch mal die Hasselblad raus, da dauert es mindestens 1 Monat, bis ich das Ergebnis zeigen kann.
Es ist ganz seltsam, obwohl ich weiß, was beim Fotografieren passiert, mache ich immer wieder Fehler und komme mich dabei blöd vor. Es ist wie ein Gipfel vor Augen, den man nicht erreicht.

Wenn ich beobachte, dass oft mißlungene Fotos als Kunstwerke angeboten werden, dann frage ich mich: Was willst du eigentlich erreichen?

blkl
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2 Kommentare zu „Foto

  1. ja, was will man eigentlich erreichen? eine Gute Frage, liebe Blinkyblanky … na, zumindest ein Bild, das einem selbst gefällt und wenn es dann auch noch zu anderen spricht, ist doch alles erreicht, oder nicht?

    liebe Grüsse
    Ulli

    1. Hallo Ulli, ich denke, die Technik und ein teurer Apparat stehen nicht im Mittelpunkt. Aber wenn ich im Garten ne blaue Blume ablichten will, dann soll sie auf dem Foto ähnlich blau sein wie in Wirklichkeit, sonst fehlt der Pfeffer, man fragt sich. was soll an dem Bild interessant sein. Gerade habe ich mal wieder Fotos von Ansel Adams betrachtet. Ohne eine gewisse Perfektion, optimale Beleuchtung und geschicktes und mühevolles Vergrößern wäre die Begeisterung für das Gesehene nicht vermittelbar. Oft kann aber auch der Zufall eines missglückten Fotos einen unerwarteten Reiz ausmachen. Ich denke beides ist wichtig: das zeigen zu können, was man will und sich zugleich über Fundstücke freuen können. Bewußt alles falsch machen, ist nicht so ganz mein Ding.
      Mit lieb Grüß- freue mich immer, wenn Du Dich meldest Ute

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