Jetzt und einst

Wenn ich spazieren gehe, dann gehe ich manchmal schräg über die Straße, weil ich den Weg dann für kürzer halte. Heute erinnerte ich mich, dass ich das schon auf dem Schulweg so gemacht habe. Ich kann mich gar nicht an so viel erinnern. An manche Träume, die sich öfter wiederholt haben, wie meine Lehrerinnen und Lehrer ausgesehen haben, weiß ich nur, wenn ich alte Fotos habe. Das Puzzle der Erinnerungsteile könnte man nicht zu einem sinnvollen Ganzen ergänzen. Vielleicht, wenn ich anfinge Memoiren zu schreiben, würde mir doch mehr einfallen, aber vermutlich müsste ich eine Mischung aus Dichtung und Wahrheit zusammensetzen, damit die Erzählung Sinn gäbe. Vermutlich habe ich kein gutes Gedächtnis- zu vieles vergessen.
Auf der anderen Seite: wenn Schriftsteller lang und breit alles genau erzählen, was sie so den Tag über machen, kann das auch schon mal langweilig sein. Bei den Büchern „Angelique“, die ich mal gelesen habe, habe ich immer vorbeblättert, bis wieder was mit Liebe kam.
Da ich jetzt nix mit Liebe und Küssen zu erzählen weiß, klappe ich auch dieses Schreibgerät zu.
Da fällt mir ein, ich habe schon lange keine Fotos von Bildern gezeigt- Quasi als Ersatz 🙂
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4 Kommentare zu „Jetzt und einst

  1. Ich bin ja ein Don Quijote in meiner Bemühung ums Spanisch lernen:
    „En este mundo, que solo consiste en azul y gris falta un poco de roja.“

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