Seh See

Ich war mal wieder in der Schweiz. Mit einem Freund mit dem Auto war es für meinen etwas wackeligen Mann kein großes Problem.
Dann habe ich auch wieder den See gesehn.
see
Wenn man so an dieser weiten waagrechten glänzenden Fläche steht, ist man geneigt, nachzudenken und Fragen nach dem „Ich“ zu stellen.
mövkl
Was sagt die Möwe dazu? Denkt sie ähnlich wie ich? Ein wenig traurig darüber, dass die Farben sich etwas zurückziehen?
Aber halt… hier sind noch welche:
beerkl
Diese Farben könnten aus einem Bild von mir übernommen sein, nur dass ich mit so kleinen Flächen keine Geduld habe.
In Zürich im Kunsthaus habe ich einen Vogel bewundert, der seine Beute fest im Griff hatte und recht stolz und entschlossen wirkte.
vogel
Ach ja- da ist so ein Konflikt zwischen Rücksichtsname und machen, was man will, den ich heute bestimmt nicht lösen werde, nur am Rande sei erwähnt, dass es wieder den Gedanken gibt: es muss alles anders werden, damit Gedanken wie: “ du bist ein Versager“ keine Chance haben, sich breit zu machen.
Wenn man wenigstens so fliegen könnte wie die Vögel! Dann hätte man auch an den bunten Beeren doppelte Freude.

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4 Kommentare zu „Seh See

  1. Na, das ist mal wieder ein metaphernreicher Bissen zum Abend. Danke. Du warst in der Schweiz als ich in Dtld. war. Vielleicht haben wir uns auf dem Hin- oder Rückweg gar gekreuzt? 🙂

    Der Zürisee ist einfach schön sehr mächtig und schön. Ich mag es auch, in ihm zu baden. Lange her zwar. Und im Zürcher Kunsthaus war ich eigentlich auch schon viel zu lange nicht mehr. Da war ich – als ich in Zürich gewoht habe – sehrsehr oft. *seufzeinbisschenheimwehhab*

  2. Dieser Egon Schiele war gut repräsentiert. Ein wenig hatte ich Mühe, die Parallele zu der modernen Fassung zu sehen. Jenny oder so, kann mir den Namen schlecht merken. Am meisten habe ich die Oberflächen, den Farbsee, wenn man so will, bei Schiele viel besser gefunden. Ich schick Dir per Mail mal ein Foto oder 2. Lieb Grüß in die Schweiz 🙂

  3. Sehr schöne Fotos, es gibt ja auch die Theorie, dass See und Seele miteinander zu tun haben.. wie schön ist der Sommer, wenn man im Freien schwimmen kann, das gehört ja zu den allerschönsten und friedlichen und beglückensten Dingen auf der Welt… beim Schwimmen sind auch solche negativen Gedanken nach dem eigenen Versagen vollkommen in Wohlfgefallen aufgelöst. Und auch noch einige Zeit nachdem man wieder trocken ist. Und die Leichtigkeit im Wasser! Und Sonne! ach.

    1. Da hast Du recht liebe Schaum: schwimmen ist da ähnlich wie fliegen können. Es geht um die Leichtigkeit und den Abstand zu Beschwernissen. Danke fürs Schreiben!

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