Was es nicht alles gibt?

Ich erinnere mich, wie wichtig es für mich als Studentin war, mit meiner Familie telefonieren zu können. Die Groschen wurden ängstlich beobachtet, wenn sie viel zu schnell im Automaten verschwanden. Telefonierten wir zu Hause, kam oft aus einem anderen Raum der Ruf: nicht so lang, es wird zu teuer. Heute kostet das Festnetz eine Grundgebühr und wird kaum mehr genutzt.

Bei meinen ersten Internetverbindungen kam plötzlich mal eine Rechnung von über 300 Mark- ein Schock für mich-Beschwerden führten nur dazu, dass nochmals 100 € Säumniszuschlag dazu kamen, heute wird eine Grundgebühr bezahlt, Emails könnte man so viele schreiben, wie man wollte, doch meist löscht man nur irgendeine Werbung. Blogschreiben ist schon faszinierend, aber manchen Bloggern genügen anscheinend die Leser nicht. Vernetzung mit FB und Twitter kommen dazu, man liest dann doppelt und dreifach.

Das Telefon als Kommunikationsmittel über Entfernungen hinweg, kann durch Emails, FB Einträge, Blogeinträge, SMS , Whats up und was weiß ich noch alles ergänzt werden. Alles geht schnell und ist vergleichbar mit wenig Kosten verbunden. Verliert die Kommunikation dadurch an Anziehung?

Manchmal denke ich: zieh dich doch einfach aus alldem zurück, höre dann aber, dass der Blog doch gern gelesen wird, obwohl ich nie so sicher bin, ob es der oder das Blog heißt 🙂

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7 Kommentare zu „Was es nicht alles gibt?

  1. DAS Blog. Der geht aber auch.
    Wie das Treffen vorerst sich vor allem virtuell kennender Menschen, die sich am Wochenende auf dem Einsamen Gehöft in echt getroffen haben, beweist: Über soziale Medien lassen sich Beziehungen so gut wie früher mit dem guten alten Telefon pflegen.
    🙂

    1. Danke für den Zuspruch. Vielleicht kommst Du auch mal wieder zum Gehöft. Ich bin ja oft eher ungeduldig und ungesellig- halt Rentnerstress. 🙂

    2. Im TV nervt mich auch manchmal, wenn ich etwas dauernd ins Ohr gedrückt bekomme. So ginge es mir auch, wenn ich alles in FB oder Twitter lesen würde. Wiederholungen sind ja im Schulbetrieb ganz beliebt, aber so etwas hat auch seine Grenzen. Lieber vergesse ich etwas.. wenn es nicht gerade der Haustürschlüssel ist.

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