Durcheinander

Meistens ernähre ich mich vernünftig, oder so, wie ich es für vernünftig halte. trinke wenig Wein, esse eher Gemüse… na usw.

Manchmal bin ich etwas durcheinander, weil Ereignisse hinter mir liegen, die ich mir a: kaum richtig merken kann und b: die ich auch nicht richtig in gewohnten Schubladen ablegen kann.

Dann kann es sein, dass ich 1. etwas mehr Wein trinke und 2. dann irgendwelches Zeug durcheinander esse. Nachts ist mir dann etwas übel, und ich habe Zeit, über das Durcheinander nach zu denken.

Was mich nervt, ist Wichtiggetue im Zusammenhang mit irgendwelchen künstlerischen Leistungen. Deswegen scheue ich auch davor zurück, eigene Leistung mehr an die Öffentlichkeit zu zerren, weil ich denke, andere halten das nur für Wichtigtuerei.

Bei manchen Veranstaltungen werden Künstler wie auf einem Wühltisch im Kaufhaus nebeneinander angeboten, das tut mir weh für diejenigen, die dank ihrer Qualität niemals auf einem Wühltisch landen sollten. Weil ich dann auch in Gesprächen merke, dass viele, die keinen Durchblick und keine Bildung im künstlerischen Bereich haben, sich wirklich schwer tun, für die eigene Person eine annehmbare Wahl zu treffen. Es ist auch nicht bequem, sich mit zeitgenössischer Kunst auseinander zu setzen.

Da ich aber hier in der Halböffentlichkeit nicht so rumzicken will, höre ich einfach auf zu schreiben.

Gerade sehe ich, dass dies mein 4. Artikel mit der Überschrift „durcheinander“ ist 🙂 was kann das dem wehrten Leser über den Schreiber sagen?

 

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2 Kommentare zu „Durcheinander

  1. Der werten Schreiberin sagt das, dass du eine Vorliebe für diesen Titel hast. 😉
    WichtigmacherInnen nicht mir auch ein Gräuel.
    Als Buchhändlerin damals fand ich es immer so traurig, wenn wir beim jährlichen Inventar richtig gute Bücher von richtig guten AutorInnen nicht verkauft hatten und die in der Wühlkiste landeten.

    Der Geschmack der Mehrheit orientiert sich leider nicht an Qualität (siehe auch Politik).

    Solche Durcheinandergedankennächte habe ich auch oft.

  2. Durcheinander im Kopf und im Magen. Da war mir noch der Spruch von Liebermann eingefallen: „ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte.“ Aber ich hoffe, bei tru kann man sagen: Hunde, die bellen, beißen nicht. Da gibt es ja auch schon andere, die nerven.

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