Goldberg

Ich höre gerade die Goldbergvariationen, eine schöne leicht knacksende Platte mit Gideon Krämer, die mich immer daran erinnert, als ich mir am linken Knöchel einen Bruch zugezogen hatte, weil ich zu schnell nach draußen gestürmt war  und der Untergrund saurutschig. Das war1995- zu lange her, um mir noch eine Lehre zu sein. Denn ich war wieder mal zu schnell unterwegs, als sich ein Kabel wie eine Schlinge um meinen Fuß gelegt hatte. Im hohen Bogen durch die Luft geflogen.. na der langen Rede kurzer Sinn: der Arm ist geschient, und ich weiß nicht, was alles außer einem kleinen Bruch noch mit ihm passiert sein könnte.

Also damals war ich im Krankenhaus- eine endlos lange Geschichte-bin heute noch links weniger geschickt als rechts- und habe zur Beruhigung oft die Goldbergvariationen gehört.

Das wundert mich aber jetzt noch, weil diese schönen zarten Stellen eigentlich nur so wirkungsvoll sind durch ihre zornige Nachbarschaft. Ich habe ja wenig Ahnung von Musik, aber so weit Norbert mir erzählte, hat sich der Herr Goldberg bei Bach diese Musik bestellt, weil er oft nicht schlafen konnte. Det wundert mich jetzt aber nicht, wenn er trotzdem nicht geschlafen hat, wenn neben ihm jemand so in die Tasten gehauen hat. Da kann ich ja eher ne moderne Musik zu Einschlafen nehmen. Also ich versuche es mal wieder mit ner CD mit spanischen Vokabeln, oder mit Schafe zählen.

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3 Kommentare zu „Goldberg

    1. Ich hatte schon mit Qigong Beruhigug geübt und war schnell eingeschlafen. Bin nach 2 Stunden putzmunter wieder aufgewacht. Aber Du hast, wie so oft, Recht

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